August 2019

In diesem Monat habe ich meine Ausbildung begonnen. Ich war natürlich aufgeregt, besonders da ich noch nie eine Ausbildung absolviert hatte, geschweige denn in einem fremden Betrieb gearbeitet hatte.

Zu Beginn meiner Ausbildung sollte ich einmal die Produktion durchlaufen und ein paar Tage in den Abteilungen Wareneingang, Thermotransfer, Stick, Werbetechnik und IT verbringen, bis ich im Büro anfangen sollte. Dies hat mir sehr geholfen, um zu verstehen, wie die Abläufe in der Firma sind. Zum Beispiel dass die Ware erst gründlich kontrolliert wird bis sie im Stick oder Thermotransfer weiter veredelt werden kann.

Der Wareneingang hat mir gezeigt, wie nötig es ist die Ware gründlich zu kontrollieren, bevor mit der Veredelung begonnen wird, da es auch öfter Textilien gab, die retourniert werden mussten.

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Die Arbeit im Thermotransfer empfand ich manchmal als sehr knifflig, zum Beispiel wenn man die Patches Millimeter genau auf die jeweiligen Textilien anbringen musste, besonders da diese auch sehr schnell mal verrutscht sind. Meiner Meinung nach braucht diese Arbeit viel Übung und ruhige Hände. Ich habe mich aber gefreut, dass ich die Mitarbeiterkleidung für den Stoppelmarkt veredeln durfte, da ich es als sehr besonders empfinde, wenn man sieht wie andere Personen Kleidung tragen, die man selber veredelt hat.

Durch die Zeit in der Abteilung Stick ist mir aufgefallen, dass man es sehr unterschätzt, wie schnell die Stickmaschinen arbeiten können. Zum Beispiel lag ein Auftrag mit 100 Teilen vor und ich dachte, dass dieser Auftrag mindestens ein Tag produziert wird. Schnell wurde mir bewusst, dass ich falsch lag. Die Ware vom Auftrag lag nach nur wenigen Stunden schon wieder im Regal für die Auslieferungen. Natürlich ist es auch immer abhängig davon, wie viele Fadenrisse oder anderweitige Probleme auftreten können.

Besonders die Aufgaben in der Werbetechnik, wie zum Beispiel das Neutralisieren von PKWs oder das Endgittern von Folie hat mir Spaß gemacht. Mir ist auch aufgefallen, dass das Neutralisieren bei einigen PKWs leichter war als bei anderen. Am Ende des Tages konnte man dies auch in den Fingerspitzen spüren, da man mit einem heißen Föhn arbeitet und nach einiger Zeit die Finger anfangen zu schmerzen.

Im IT Büro hat mir die kreative Arbeit besonders gut gefallen, da ich diese als sehr herausfordernd finde. Auch interessant finde ich die Programme, mit denen gearbeitet wurde. Darunter besonders die, mit denen man zum Beispiel prüfen kann wie oft die eigene Webseite besucht wurde.

Am Ende des Monats habe ich noch einige Zeit im Büro verbracht, wo ich später auch arbeiten werde. Ich bin damit angefangen, mir eine Liste mit allen Lieferanten zu erstellen. Schnell wurde mir bewusst, dass ich noch einige Zeit brauchen werde, bis ich alle Lieferanten mit den jeweiligen Artikeln zusammen habe, da es sehr viele Lieferanten sind.

Rückblickend kann ich zu dem Monat August sagen, dass mir dieser sehr geholfen hat mich ins Unternehmen einzufinden. Besonders gut finde ich, dass ich von meinen Kollegen so herzlich aufgenommen wurde und ich keine Scheu haben brauchte Fragen zu stellen. Ich fühle mich schon jetzt sehr wohl in der Firma und bin schon sehr gespannt was mich noch alles erwartet.


 

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