Menschen leben und arbeiten mit Menschen, denen sie vertrauen. Jede Marketingmaßnahme dient der Vertrauensbildung – dieser Auszug aus dem Leitbild von QUADRO in Vechta beschreibt den Hintergrund der „etwas anderen Werbeagentur“ perfekt, eben weil das QUADRO-Team sich so versteht und demnach sich auch nach außen hin so darstellt. Zu Recht, denn QUADRO kann seinen hervorragenden Status auf den hiesigen Märkten von Marketing und Public Relation nur aufgrund des außergewöhnlichen Team-Engagements behaupten und darüber hinaus sogar stetig ausbauen.

Dafür gibt es etliche Gründe, einige von ihnen haben wir in den vorhergehenden vier Reportagen über QUADRO schon beschrieben. Dabei zieht sich von Beginn an, ein Aspekt durch das Geschehen. Wie ein unübersehbarer, dicker roter Faden, der das Ganze zusammenhält: Das QUADRO-Team. Die 23 Mitarbeiter dieser Werbeagentur, die beiden Geschäftsführer, Cordula Richter und Ingo Malinowski, eingeschlossen. Genau diese Darstellung beschreibt den Kern von QUADRO und es ist diese Definition von Miteinander, die den Erfolg der „etwas anderen Werbeagentur“ kreiert. Hier arbeiten Menschen – ZUSAMMEN, egal aus welcher Sozialisation sie stammen, egal, wo sie vorher tätig waren, egal, wie kompliziert private Hintergründe auch sein mögen.

weiter lesen ...

Im QUADRO-Team hat jeder die Chance sich zu verwirklichen, sofern man Mitglied des Teams werden will beziehungsweise kann, denn die Voraussetzung dafür ist Vertrauen. Nicht mehr und nicht weniger, doch da Vertrauen das Rückgrat einer jeden funktionierenden Beziehung ist, wissen wir, dass es auf allen möglichen Feldern tüchtig daran mangelt – im Privaten oder in der Politik, gesellschaftspolitisch oder in der Wirtschaft. Hier nicht selten noch auf dem tradierten Verhältnis von „ich Chef, du Angestellter“ beruhend, mit der fatalen Konsequenz des: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“

Darüber können Richter und Malinowski nur lachen – heute, denn dass es das QUADRO-Team gibt und sie dazugehören, das entstammt den Erfahrungen ihrer Zeit vor QUADRO. Als beide noch in beruflichen Verhältnissen steckten, die entweder von Chefs dieser beschriebenen altvorderen Schule diktiert wurden oder von anderen frustrierenden Erlebnissen geprägt war. Dass sich unter einem solchen Kuratel kein Selbstvertrauen und somit auch keine befriedigende Leistung entwickeln kann – diese Erkenntnis hat leider noch längst nicht jede Arbeitswelt erreicht.

Für Cordula Richter hingegen war klar, dass „sich in meinem beruflichen Leben solche Zustände auf keinen Fall wiederholen sollten“ und sie erinnert sich noch gut daran, dass dieser Wunsch explizit als Voraussetzung benannt wurde, als QUADRO sich vor fast zehn Jahren in der heutigen Form zusammenschloss. Nun liegen Theorie und Praxis nicht selten weit auseinander, auch das wussten die QUADROs der ersten Stunde, doch weil die Erfahrungen der anderen Konstellationen so prägend gewesen waren, gab es nur eine Alternative für die Zukunft: VERTRAUEN, denn nur daraus entwickelt sich das echte MITEINANDER.

Wie das funktioniert? Nun, die Antwort ist für die QUADROs nicht kompliziert, denn hier muss jede(r) ganz einfach „selbst sein“. Ohne missverständliche oder gar falsche Angaben des Könnens zu machen, ohne Intrigen zu schmieden oder sich nicht voll einbringen zu wollen; und auch den eigenen Charakter sollte man nicht „überschminken“ – zumindest nicht bei QUADRO, wo das bestehende Team die Voraussetzungen des „Wir“ beherrscht und man sich als Protz(in) bloß blamiert und – zur Rede gestellt wird. Denn diese, wohl wichtigste Facette eines stressfreien, erfreulichen Zusammenlebens prägt den QUADRO-Alltag. Der einmal im Monat bei der „offenen Runde“ auf den Prüfstand gerät, wenn nämlich jedes Teammitglied sagt, was ihrer oder seiner Meinung nach gerade nicht rund läuft. Da sind heiße Diskussionen nicht ausgeschlossen und, im Gegenteil, sogar erwünscht. Denn wie jedes Gewitter für wieder klare und frische Outdoor-Verhältnisse sorgt, so bringt jede Kritik bei QUADRO einen Konsens hervor. Manchmal nicht sofort, doch final auf jeden Fall.

Doch gibt es, wie überall, wo Menschen den größten Teil des Tages zusammen sind, Schwierigkeiten, die sofort gelöst werden müssen und die man sogar ansieht, wenn man das Gegenüber nur bewusst anschaut. „Ich mache jeden Morgen meine Runde und weiß beim Begrüßen genau, wie es ihr oder ihm geht,“ sagt Cordula Richter und schildert die Konsequenz aus ihren Beobachtungen mit nur wenigen Worten. Denn „man sieht ja, wenn es jemandem nicht gut geht. Also frage ich nach, was los ist und wenn ich keine befriedigende Antwort bekomme, aus welchen Gründen auch immer, dann wird sich garantiert jemand aus dem Team darum kümmern.“

Dabei kann auch herauskommen, dass ein noch nicht so eingespieltes Teammitglied sich nicht anerkannt fühlt. Weil sie oder er das so wahrgenommen hat. Jedoch aus Gründen, die definitiv haltlos sind, denn entweder kommt hier ein Problem direkt auf den Tisch oder es existiert nicht. Was sich darüber hinaus aus einem solchen Gespräch ergibt, kann sein was will, privat oder gesundheitlich oder beides – es wird definitiv jemand anderes den anstehenden Job übernehmen. So lange wie die oder der Betroffene in seiner Abwesenheit braucht, um seine Welt wieder in Ordnung zu bringen. So lange, bis die QUADRO´s wieder komplett sind. „Jeder kann hier für jeden einspringen,“ erklärt Cordula Richter und fügt hinzu, dass am Anfang jede(r) Neue sich in allen Bereichen der Agentur einbringen und bewähren muss.

Sei es im Grafikdesign, im Corporate Fashion, inklusive der exklusiven CI-Sneakers, plus dem dazugehörenden Shop, bei den Werbeartikeln und allen Facetten des Employer Brandings, bei Drucksachen und den verschiedenen Arten der Werbetechnik oder natürlich auch im Onlinebereich. Was nicht bedeutet, dass jede(r) beispielsweise auch ein perfekter Grafikdesigner oder Pixelmeister sein muss, natürlich nicht, doch anderen die sprichwörtliche Sicht freihalten bis wieder Luft ist, das beherrschen alle QUADROs und erwarten es folgerichtig auch von den Neuen. Ob die sich beim „department hopping“ durch alle Abteilungen so angestellt haben, dass aus ihr oder ihm ein zukünftiger Teil des QUADRO-Teams werden kann, das erfahren Richter und Malinowski von den Abteilungsleiter*innen, die natürlich keine „Leiter“ sind, weil Teil des ganzen Teams. Aber eben schon länger QUADRO sind. Punkt.

„Da müssen wir auch nicht noch mal nachfragen“, wissen die beiden Geschäftsführer, denn natürlich partizipieren auch sie vom QUADRO-Urvertrauen, von der „sicheren Erwartung, dem festen Glauben daran, dass man sich auf jemanden, auf etwas verlassen“ kann. Soweit die gebräuchliche Definition des Begriffs, und ohne ihn strapazieren zu wollen – man kommt in dieser „etwas anderen Werbeagentur“ einfach nicht drum herum. Schließlich bezieht seine Umsetzung sich mit demselben Anspruch an Effektivität auch auf die Kunden – schließlich ist man wegen und für sie da. Nicht selten auch mit Überstunden und am Wochenende, wenn ein Auftrag unbedingt fertiggestellt werden muss. „Unsere Mitarbeiter sind das Herz dieses Unternehmens“, betonen Cordula Richter und Ingo Malinowski unisono und wollen den Stolz darüber auch gar nicht verhehlen. Übrigens haben sie an diesem Punkt bewusst vom Team einerseits und sich als den Geschäftsführern gesprochen. Denn natürlich besteht der Erfolg von QUADRO nicht aus purem Altruismus, sondern von seiner eigenen Außenwerbung, dem, was sie tun und das kann in seiner Aussage nicht lösungsorientierter und verlässlicher sein. Und ist, direkt auf die Kunden bezogen, von einer Ehrlichkeit und Integrität, die respektvoll ist und bodenständig, offen und wertschätzend. Genau, exakt so, wie das Miteinander bei QUADRO selbst ist.

In diesem Rahmen komme ich um ein Wortspiel nicht herum, denn das, was QUADRO, die „etwas andere Werbeagentur“ in Vechta darstellt, dazu wird andernorts noch als der symbolische Schlüssel gesucht. Somit könnte man in diesem Zusammenhang von der – Achtung: „Quadro-atur des Kreises“ sprechen. Sagen wir´s doch: QUADRO macht anders, und manche Leute sogar zu Wortspielern!

PS: Zurück am Schreibtisch sorgte die E-Mail einer weithin bekannten Arbeitgeberagentur dann für große Belustigung. Lud die Mitteilung doch zu einem „Get-together mit Coaching“ ein unter dem Motto „Wie schaffen wir eine Vertrauensbasis zwischen der Chefetage und den Arbeitnehmern des Unternehmens?“ Diese Frage, Herrschaften, bekämen Sie bei QUADRO in Vechta ausführlich und nachhaltig beantwortet. Und ganz sicher ohne aufwändiges ChiChi in einem 5-Stern Hotel am Comer See…

[Quelle: Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu]


 

X

Gut

4,9 / 5,0